Branchenratgeber

Webseite für Fliesenleger

Zeigen Sie, welche Fliesenarbeiten Sie übernehmen und welche Angaben vor Besichtigung, Materialabstimmung und Ausführung benötigt werden.

Wohngebäude im Bau mit Gerüst und sichtbaren Dämmplatten
Symbolbild · Foto: Mike van Schoonderwalt / Pexels
Przemyslaw Martyna · PEMKO4 Min. Lesezeit
Inhalt dieses Ratgebers

Bei Fliesenarbeiten stehen häufig zuerst Format und Farbe im Mittelpunkt. Für eine brauchbare Projektanfrage sind jedoch auch Fläche, Nutzung, vorhandener Aufbau und der gewünschte Arbeitsumfang wichtig. Eine Website für Fliesenleger kann diese Fragen verständlich vorbereiten. Sie sollte zeigen, welche Aufgaben Ihr Betrieb übernimmt und wo zunächst eine Prüfung vor Ort erforderlich ist. Wenn Sie eine Webseite erstellen lassen, beginnen Sie daher mit Ihren typischen Projekten: etwa Bäder, Küchen, Böden oder Außenbereiche. Nicht jede dieser Arbeiten benötigt denselben Inhalt oder denselben Anfrageweg.

Räume und Flächen als Orientierung nutzen

Ordnen Sie Leistungen so, dass Besucher ihre Situation wiederfinden. Ein Badumbau mit mehreren beteiligten Gewerken unterscheidet sich von einem neuen Boden in einem leeren Raum. Außenflächen können andere Abstimmungen erfordern als Innenräume. Beschreiben Sie Ihren jeweiligen Leistungsanteil, ohne aus wenigen Angaben eine technische Eignung abzuleiten. Wenn Sie bestimmte Formate, Materialien oder Verfahren anbieten, erklären Sie, in welchem Zusammenhang Kunden danach fragen sollten. Für die Websiteplanung ist eine solche Einteilung nützlicher als eine Startseite mit vielen Fachbegriffen. Jede Leistungsseite sollte außerdem erkennen lassen, ob Materialbeschaffung, vorbereitende Arbeiten und weitere Aufgaben gesondert vereinbart werden.

Verlegung und Materialentscheidung auseinanderhalten

Kunden bringen gelegentlich bereits ausgewählte Fliesen mit. Andere erwarten Unterstützung bei der Auswahl. Beschreiben Sie, welche Form der Zusammenarbeit Sie anbieten und welche Informationen vor einer Abstimmung hilfreich sind. Eine Materialangabe allein reicht nicht aus, um das gesamte Projekt festzulegen. Format, gewünschtes Erscheinungsbild, Raumaufteilung und vorhandene Gegebenheiten müssen zusammen betrachtet werden. Die Website kann diese Zusammenhänge erklären, ohne eine ausführliche Fachberatung vorwegzunehmen. Vermeiden Sie pauschale Aussagen, ein bestimmtes Material sei für jede Nutzung geeignet. Klären Sie außerdem, wer Bestellmengen, Liefertermine und mögliche Ergänzungen abstimmt, damit die Darstellung auf der Website zu Ihrem tatsächlichen Ablauf passt.

Bei Projektbildern auch Übergänge und Details zeigen

Eine große Raumaufnahme vermittelt einen ersten Eindruck, erklärt aber selten die gesamte Arbeit. Ergänzen Sie geeignete Details wie Übergänge, Kanten oder die Aufteilung einer Fläche. Beschreiben Sie knapp, welche Aufgabe bestand und welchen Teil Ihr Betrieb übernommen hat. Vorher-nachher-Bilder sollten aus vergleichbarer Perspektive aufgenommen und sachlich erläutert werden. Wenn fremde Gewerke beteiligt waren, schreiben Sie deren Leistung nicht Ihrem Betrieb zu. Für die Aufbereitung der Bilder sind korrekte Zuschnitte und eine nachvollziehbare Reihenfolge wichtig. Stark verfälschte Farben oder glattgerechnete Oberflächen erschweren dagegen die Einschätzung des tatsächlichen Ergebnisses.

Das Formular mit der Besichtigung verbinden

Fragen Sie nach Arbeitsort, Raum oder Fläche, ungefährer Größe und gewünschtem Zeitraum. Zusätzlich kann wichtig sein, ob es sich um einen Neubau, eine Erneuerung oder eine Reparatur handelt. Lassen Sie Kunden beschreiben, welche Materialien bereits vorhanden sind. Fotos und Grundrisse können freiwillig ergänzt oder später angefordert werden. Die Formulierung sollte deutlich machen, dass ungefähre Angaben der Vorbereitung dienen. Ein sofort ausgegebener Quadratmeterpreis wäre ohne geklärten Leistungsumfang häufig missverständlich. Besser ist eine nachvollziehbare Rückmeldung darüber, welche Informationen noch fehlen und ob eine Besichtigung folgt. Testen Sie den Anfrageweg mit einem Beispiel, bei dem der Interessent keine technischen Fachbegriffe kennt.

Leistungsseiten auffindbar und pflegbar halten

Eine Seite über Badarbeiten sollte andere Fragen beantworten als eine Seite über Bodenflächen. Vermeiden Sie, denselben Text lediglich mit einer anderen Raumbezeichnung zu wiederholen. Für die Suchmaschinenoptimierung ist entscheidend, dass Überschriften und Inhalte zur beschriebenen Aufgabe passen. Ergänzen Sie Ihr tatsächliches Einsatzgebiet und verbinden Sie eigene Projektbeispiele mit den jeweiligen Leistungen. Ein Nachrichtenbereich ist nur sinnvoll, wenn Sie ihn zuverlässig betreuen können. Häufig ist eine kleine Projektübersicht mit vollständigen Angaben hilfreicher. Legen Sie fest, wer neue Fotos auswählt und ob Kundenfreigaben vor der Veröffentlichung dokumentiert werden müssen.

Den Websiteauftrag mit vorhandenen Materialien vorbereiten

Sammeln Sie eine aktuelle Leistungsliste, geeignete Projektbilder und typische Fragen aus Ihren Gesprächen. Der Erstellungsaufwand hängt unter anderem davon ab, wie viele unterschiedliche Leistungsseiten benötigt werden und wie viel Bild- oder Textmaterial noch aufbereitet werden muss. Zusätzliche Funktionen sollten einen konkreten Arbeitsablauf unterstützen. Ein großer Materialkatalog ist beispielsweise nur hilfreich, wenn Auswahl und Aktualisierung dauerhaft organisiert sind. Im Entwurf sollten Besucher eine passende Arbeit erkennen und ohne Umwege anfragen können. Über die Kontaktseite von PEMKO können Sie beschreiben, ob eine vorhandene Fliesenleger-Website überarbeitet oder ein neuer Auftritt geplant werden soll.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir Ihre Website.

Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.

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Aktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber

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