Inhalt dieses Ratgebers
Bei einer Hausverwaltung treffen neue Geschäftsanfragen und laufende Anliegen auf derselben Website ein. Ein Eigentümer möchte den Leistungsumfang kennenlernen, eine Bewohnerin sucht den richtigen Meldeweg und ein bestehender Ansprechpartner benötigt einen bekannten Portalzugang. Diese Aufgaben sollten bei der Websiteplanung nicht vermischt werden.
Wenn Sie die Webseite erstellen lassen, beginnen Sie deshalb mit der Frage, wer welchen Vorgang bearbeitet. Der sichtbare Kontaktbereich muss zu Ihrer tatsächlichen Organisation passen und darf keine Betreuung vortäuschen, die über diesen Weg nicht angeboten wird.
Das Verwaltungsangebot für neue Auftraggeber erklären
Beschreiben Sie die Verwaltungsleistungen, die Ihr Unternehmen tatsächlich übernimmt. Unterschiedliche Auftragsarten können eigene Seiten benötigen, wenn Leistungsumfang, Ansprechpartner oder Anfragevorbereitung voneinander abweichen. Die Texte werden anhand Ihrer geprüften Angaben erstellt, nicht aus allgemeinen Leistungslisten kopiert.
Für einen ersten Austausch können Art des Objekts, grober Umfang und die gewünschte Zusammenarbeit als organisatorische Informationen genügen. Stellen Sie dar, wie eine Anfrage weiter eingegrenzt wird. Eine automatische Nachricht sollte keine Übernahme oder verbindliche Zusage vorwegnehmen.
Laufende Anliegen zum richtigen Empfänger führen
Ein Kontaktformular kann eine grobe Auswahl nach Anliegen anbieten. Diese Auswahl ist nur dann nützlich, wenn daraus eine nachvollziehbare Zuordnung entsteht. Klären Sie beispielsweise, ob allgemeine Rückfragen, Terminabstimmungen und technische Meldungen bei unterschiedlichen Stellen eingehen.
Vermeiden Sie zu viele Kategorien, die Bewohner fachlich unterscheiden müssten. Ein verständlicher Einstieg mit wenigen Angaben ist oft brauchbarer. Objektzuordnung und Rückkontakt können später ergänzt werden, sofern der dafür vorgesehene Weg geeignet ist. Vertrauliche Unterlagen oder umfangreiche personenbezogene Angaben gehören nicht vorsorglich in das offene Standardformular.
Erreichbarkeit und Meldungswege korrekt kennzeichnen
Nennen Sie die tatsächlichen Bürozeiten und erklären Sie, welche Wege außerhalb dieser Zeiten angeboten werden. Ein besonderer Kontaktweg darf nur so bezeichnet werden, wie er im Betrieb organisiert ist. Die Website sollte nicht durch eine ständig sichtbare Schaltfläche eine sofortige Bearbeitung versprechen.
Prüfen Sie Texte automatisch versandter Rückmeldungen. „Nachricht eingegangen“ beschreibt einen anderen Stand als „Auftrag ausgeführt“. Für dringende technische Situationen werden Hinweise von den zuständigen Stellen bereitgestellt und geprüft. Die Websiteplanung ersetzt keine objektbezogene Einsatz- oder Zuständigkeitsregelung.
Bestehende Portale verständlich einbinden
Wenn Eigentümer oder Bewohner bereits einen externen Zugang verwenden, sollte dieser mit seinem Zweck bezeichnet werden. Neue Interessenten dürfen nicht ohne Erklärung auf einer Anmeldeseite landen. Ergänzen Sie, für wen der Zugang bestimmt ist und wie Fragen zur Anmeldung behandelt werden.
Dokumente und interne Vorgänge müssen nicht auf der öffentlichen Website nachgebaut werden. Erfassen Sie vorhandene Systeme, ihre richtigen Zieladressen und zuständige Betreiber. Bei Hosting und E-Mail werden diese bestehenden Abläufe berücksichtigt, bevor technische Veränderungen geplant werden.
Unternehmensdarstellung und Pflege organisieren
Stellen Sie Ansprechpartner, Arbeitsweise und tatsächlichen Betreuungsumfang vor. Teamseiten und Zuständigkeitsangaben sollten aus einer aktuellen Grundlage gepflegt werden. Eine Person, die das Unternehmen verlassen hat, darf nicht auf mehreren Seiten unabhängig voneinander weitergeführt werden.
Auch herunterladbare Formulare oder Merkblätter benötigen einen verantwortlichen Stand. Legen Sie fest, wer Änderungen freigibt und welche alten Fassungen entfernt werden sollen. Der gewünschte Umfang von Webdesign und Inhaltsorganisation ergibt sich daraus, welche Informationen öffentlich gebraucht werden.
- Neue Anfragen und bestehende Verwaltungsanliegen getrennt sammeln.
- Empfänger und tatsächliche Bearbeitungswege zuordnen.
- Externe Portale und aktuelle Kontaktzeiten erfassen.
- Veröffentlichbare Teamdaten und Bilder bereitstellen.
- Freigabe und Aktualisierung von Dokumenten festlegen.
Eine Meldung ist noch keine Auftragserteilung
Erklären Sie den Stand einer eingegangenen Nachricht mit neutralen Begriffen. Eine gemeldete Beobachtung ist nicht automatisch ein bestätigter Reparaturauftrag. Welche weiteren Abstimmungen erforderlich sind, richtet sich nach Ihrer tatsächlichen Organisation und sollte in der Rückmeldung nicht vorweggenommen werden.
Die Website mit drei Alltagssituationen prüfen
Testen Sie, ob ein neuer Eigentümer den Leistungsumfang versteht, eine Bewohnerin den passenden Kontaktweg findet und ein bestehender Nutzer das richtige Portal erreicht. Die empfangenen Nachrichten müssen außerdem so zugeordnet sein, wie es die Oberfläche erwarten lässt.
Für eine Projektanfrage bei PEMKO reichen Ihre vorhandene Website, eine Beschreibung der benötigten Bereiche und eingesetzte Systeme. Konkrete Bewohner- oder Eigentümerunterlagen werden dafür nicht benötigt. So kann die neue Website Ihre Organisation unterstützen, ohne interne Vorgänge öffentlich auszubreiten.
Ihr nächster Schritt
Besprechen wir Ihre Website.
Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.
Projekt anfragenAktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber