Inhalt dieses Ratgebers
Eine Künstlerwebsite kann ein Werkarchiv, eine Vorstellung Ihrer Arbeit und eine Kontaktstelle zugleich sein. Diese Aufgaben sollten sich jedoch nicht gegenseitig verdecken. Neue Besucher brauchen einen verständlichen Einstieg. Galerien oder andere Interessenten möchten vielleicht gezielt eine Serie, Werkdaten oder eine Vita finden. Wer eine Webseite für Kunst erstellen lässt, sollte deshalb klären, welche Teile öffentlich gezeigt werden und welche Informationen erst auf Anfrage bereitstehen.
Werke nach einem nachvollziehbaren Prinzip ordnen
Eine Sammlung lässt sich nach Serien, Jahren, Materialien oder anderen sinnvollen Zusammenhängen gliedern. Entscheidend ist, dass die gewählte Ordnung Ihrer tatsächlichen Arbeit entspricht. Verwenden Sie nicht gleichzeitig mehrere konkurrierende Systeme, wenn dadurch dieselben Werke an vielen Stellen ohne erkennbaren Zusammenhang auftauchen. Eine klare Auswahl kann den Einstieg bilden, während das Archiv vertieft.
Jedes veröffentlichte Werk benötigt verlässliche Angaben. Titel, Jahr, Material und Maße sind mögliche Bestandteile, abhängig von Ihrer Arbeitsweise. Bei mehrteiligen Arbeiten muss die Zuordnung verständlich sein. Wenn ein Werk verkauft oder nicht verfügbar ist, sollte der Status passend beschrieben werden. Eine offene Anfrage ist etwas anderes als ein direktes Verkaufsangebot.
Abbildungen für Betrachtung und Einordnung vorbereiten
Eine Gesamtansicht zeigt die Komposition, Detailbilder können Oberfläche oder Arbeitsweise vermitteln. Bei räumlichen Arbeiten helfen Aufnahmen aus mehreren passenden Perspektiven. Größenverhältnisse sollten sich nicht allein aus einem Bild erschließen müssen. Ergänzen Sie erforderliche Angaben als Text und kennzeichnen Sie Ausstellungsansichten als solche.
Die Website darf die Wirkung der Arbeiten nicht durch zufällige Zuschnitte verfälschen. Vereinbaren Sie, welche Motive vollständig sichtbar bleiben müssen und wo ein Ausschnitt als Vorschau zulässig ist. Auf dem Handy braucht es ebenfalls eine nachvollziehbare Reihenfolge. Bildunterschriften sollten lesbar sein und nicht erst durch eine schwer erkennbare Geste erscheinen.
Texte mit einer klaren Aufgabe einsetzen
Ein kurzer Einführungstext kann Themen und Arbeitsweise erklären. Er muss nicht jedes Werk deuten oder mit großen Behauptungen aufladen. Weitere Texte können an einer passenden Stelle vertiefen. Wichtig ist, wer den Text verfasst hat und ob eine Veröffentlichung freigegeben ist. Fremde Auszüge dürfen nicht ohne geklärte Rechte übernommen werden.
- Eine kurze Einführung für Menschen ohne Vorwissen bereitstellen.
- Vita und ausgewählte Stationen sachlich ordnen.
- Werkbezogene Informationen bei der jeweiligen Serie halten.
- Längere Texte als bewusst wählbare Vertiefung anbieten.
Angaben zu Ausstellungen, Sammlungen oder Auszeichnungen müssen stimmen. Eine umfangreiche Liste ist nur dann hilfreich, wenn sie verständlich und aktuell ist. Eine Auswahl mit nachvollziehbaren Daten kann besser lesbar sein als ein unübersichtliches Dokument, das seit Jahren unverändert bleibt.
Aktuelle Ausstellungen vom Archiv trennen
Eine kommende Ausstellung braucht Ort, Zeitraum und gegebenenfalls Öffnungs- oder Besuchsinformationen. Ein vergangener Termin sollte klar als Rückblick erscheinen. Wenn der Veranstalter zusätzliche Informationen bereitstellt, kann ein gezielter Link sinnvoll sein. Die eigene Seite muss trotzdem erkennen lassen, worum es geht und ob der Termin noch bevorsteht.
Für die Pflege hilft ein einfaches Inhaltsformat, das Titel, Datum und Text trennt. So lassen sich Hinweise später verschieben, ohne die gesamte Gestaltung zu bearbeiten. Planen Sie, welche Person neue Termine freigibt und wie lange ein Hinweis im aktuellen Bereich bleibt.
Anfragen nach ihrem Zweck unterscheiden
Ein Kontakt kann sich auf ein Werk, eine Ausstellung, eine Zusammenarbeit oder eine Veröffentlichung beziehen. Das Formular kann den Anlass aufnehmen, ohne Interessenten durch viele Pflichtfelder zu führen. Bei einer Werkfrage sollte der Titel mitgegeben werden. Persönliche Daten und umfangreiche Unterlagen sind erst dann sinnvoll, wenn sie für den nächsten Schritt benötigt werden.
Falls ein direkter Onlineverkauf geplant ist, kommt ein eigener Umfang für Bestellung, Abwicklung und fachlich passende Rechtstexte hinzu. Eine Portfolioseite mit Anfragefunktion hat eine andere Aufgabe. Diese Entscheidung sollte vor dem Aufbau fallen, damit die Darstellung keine falsche Erwartung an einen Kaufprozess erzeugt.
Die Künstlerwebsite mit PEMKO entwickeln
Bringen Sie eine geordnete Werkauswahl, freigegebene Texte und die gewünschten Kontaktwege mit. PEMKO kann daraus das Webdesign entwickeln und Bilder im Rahmen der grafischen Aufbereitung vorbereiten. Für neue Werke und Termine lässt sich die Websitepflege festlegen. Beschreiben Sie über die Kontaktseite, ob der Schwerpunkt auf Portfolio, Archiv, Ausstellungen oder einem gesondert zu planenden Verkauf liegt.
Ihr nächster Schritt
Besprechen wir Ihre Website.
Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.
Projekt anfragenAktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber