Inhalt dieses Ratgebers
Eine gute Firmenwebsite braucht die Informationen, die Ihre Kunden vor einer Entscheidung suchen. Das klingt einfach, wird aber bei der Materialsammlung schnell unübersichtlich. Logo, alte Broschüren und einige Fotos bilden noch keine vollständige Grundlage. Entscheidend ist, welche Frage jeder Inhalt beantwortet.
Beginnen Sie deshalb mit einer einfachen Liste Ihrer wichtigsten Leistungen und typischen Kundenfragen. Daraus entstehen die benötigten Seiten. Die genaue Anzahl ergibt sich aus Ihrem Angebot; sie muss nicht vorab möglichst groß sein.
Die Startseite gibt Orientierung
Auf der Startseite sollte verständlich werden, was Sie anbieten, für wen Ihr Angebot gedacht ist und wie Interessenten weiterkommen. Ergänzen Sie passende Hinweise auf Leistungen, Arbeitsproben und Ansprechpartner. Ein Besucher muss nicht Ihre gesamte Unternehmensgeschichte lesen, bevor er die grundlegende Aufgabe der Website versteht.
Prüfen Sie Ihren Einstieg mit einer Person, die Ihr Unternehmen wenig kennt. Kann sie nach kurzem Lesen beschreiben, wobei Sie helfen? Wenn nicht, fehlt möglicherweise eine konkrete Aussage oder die wichtigsten Informationen sind gestalterisch zu wenig gewichtet.
Leistungsseiten erklären die Entscheidung
Beschreiben Sie jede wichtige Leistung anhand einer nachvollziehbaren Situation. Wofür ist sie geeignet? Was gehört dazu? Welche Informationen brauchen Sie für eine erste Einschätzung? Ein verständlicher Ablauf hilft, Erwartungen einzuordnen und den nächsten Schritt vorzubereiten.
Eine reine Aufzählung von Fachbegriffen reicht dafür häufig nicht aus. Sie können präzise Begriffe verwenden und zugleich erklären, was sie für den Auftrag bedeuten. Im Beitrag zur lokalen Unternehmenswebsite finden Sie zusätzliche Fragen zu Tätigkeitsgebiet und Kontakt.
Arbeitsproben machen Ihr Angebot greifbar
Wählen Sie Beispiele, die unterschiedliche wichtige Aufgaben zeigen. Für eine gute Projektbeschreibung brauchen Sie den Ausgangspunkt, Ihren eigenen Beitrag und passende Bilder. Erklären Sie zentrale Entscheidungen, statt nur ein Ergebnis ohne Zusammenhang zu präsentieren.
Freie Konzepte können ebenfalls eine Fähigkeit zeigen, wenn sie klar gekennzeichnet sind. Kundennamen, Bilder und Aussagen werden nur im vereinbarten Rahmen verwendet. Ergebnisse wie mehr Anfragen oder bessere Abläufe sollten Sie nur nennen, wenn Sie sie tatsächlich nachvollziehbar belegen können.
Eine Materialliste nach Seitentyp
| Bereich | Hilfreiche Grundlagen |
|---|---|
| Startseite | Kernaussage, wichtigste Leistungen und gewünschter nächster Schritt. |
| Leistungen | Aufgaben, Umfang, Voraussetzungen und Ablauf. |
| Über Sie oder Ihr Team | Rollen, Arbeitsweise und geeignete freigegebene Fotos. |
| Projekte | Ausgangslage, eigener Anteil und verwendbares Bildmaterial. |
| Kontakt | Aktuelle Kontaktwege, Zuständigkeit und benötigte Anfrageangaben. |
Bilder brauchen Kontext und geeignete Dateien
Sammeln Sie nach Möglichkeit Originaldateien statt kleiner Vorschaubilder aus anderen Dokumenten. Notieren Sie, was ein Motiv zeigt und ob seine Verwendung geklärt ist. Das erleichtert Auswahl, Zuschnitt und Beschreibung. Neue Fotos sind vor allem dort sinnvoll, wo vorhandenes Material wichtige Inhalte nicht glaubwürdig vermittelt.
Grafiken können Abläufe und Zusammenhänge erklären. Dafür muss zunächst die Aussage feststehen. Ein dekoratives Symbol ersetzt keine verständliche Leistungsbeschreibung. Bei der Planung des Webdesigns werden Text und visuelle Inhalte deshalb gemeinsam betrachtet.
Checkliste: Was Sie vor dem Entwurf sammeln können
- Die wichtigsten Leistungen in verständlichen eigenen Worten.
- Fragen, die Kunden vor einer Beauftragung regelmäßig stellen.
- Aktuelles Logo und vorhandene Gestaltungsvorgaben.
- Geeignete Bilder mit Informationen zur Verwendung.
- Freigegebene Projekte und korrekte Angaben zu Ihrem Anteil.
- Aktuelle Kontaktinformationen und gewünschte Anfragewege.
- Verantwortliche Personen für fachliche Prüfung und Freigabe.
Eine gemeinsame aktuelle Fassung pflegen
Kennzeichnen Sie Ihre Dateien und Texte eindeutig. Eine Liste mit Inhalt, verantwortlicher Person und Bearbeitungsstand hilft, mehrere Fassungen auseinanderzuhalten. So wird klar, welche Informationen bereits freigegeben sind und welche vor der Veröffentlichung noch geprüft werden müssen.
Offene Inhalte sichtbar machen
Sie müssen nicht alles fertig schreiben, bevor das Projekt beginnen kann. Kennzeichnen Sie jedoch, was vorliegt, was überarbeitet werden muss und was noch erstellt werden soll. Für fehlende Inhalte wird eine Zuständigkeit vereinbart. Das ist hilfreicher, als die Lücken erst nach dem fertigen Entwurf zu entdecken.
Auch Informationen zu eingesetzten Diensten und zum Betrieb werden benötigt, damit Kontaktwege und rechtliche Angaben zur tatsächlichen Website passen. Die passenden Fragen zu Hosting und E-Mail werden dabei gesondert geklärt.
Eine klare Inhaltsgrundlage unterstützt außerdem die Suchmaschinenoptimierung, weil Leistungen und Fragen gezielt zugeordnet werden können. Nutzen Sie die Briefing-Checkliste für die Vorbereitung und beschreiben Sie über die Projektanfrage, welche Inhalte Sie bereits mitbringen.
Ihr nächster Schritt
Besprechen wir Ihre Website.
Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.
Projekt anfragenAktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber