Branchenratgeber

Webseite für Garten- und Landschaftsbau

Gartenneuanlage, einzelne Baumaßnahmen und laufende Pflege brauchen unterschiedliche Inhalte, Bilder und Anfragewege.

Garten mit geometrisch angeordneten Beeten und Wegen
Symbolbild · Foto: Lissaa Spiridonova / Pexels
Przemyslaw Martyna · PEMKO4 Min. Lesezeit
Inhalt dieses Ratgebers

Eine Gartenneuanlage, die Umgestaltung einer Terrasse und ein regelmäßiger Pflegeauftrag beginnen mit unterschiedlichen Fragen. Eine Website für Garten- und Landschaftsbauer sollte diese Unterschiede deutlich machen. Sonst müssen Interessenten erst im Gespräch herausfinden, ob Ihr Betrieb die gewünschte Arbeit überhaupt übernimmt. Wenn Sie eine Webseite erstellen lassen, ist die vorhandene Auftragsstruktur deshalb der beste Ausgangspunkt. Trennen Sie Projekte mit Planung und Ausführung von wiederkehrenden Arbeiten. Zeigen Sie außerdem, welche Flächen und Kundengruppen Sie betreuen, ohne aus einer langen Liste möglicher Tätigkeiten ein unbegrenztes Leistungsversprechen zu machen.

Gestaltungsprojekte als zusammenhängende Aufgabe erklären

Bei einem größeren Gartenprojekt möchten Kunden verstehen, wie Wünsche, vorhandene Flächen und Nutzung zusammengeführt werden. Beschreiben Sie den Weg von der ersten Bestandsaufnahme bis zur abgestimmten Ausführung. Dabei sollte erkennbar sein, ob Ihr Betrieb auch die Planung übernimmt oder nach vorhandenen Unterlagen arbeitet. Zeigen Sie nicht ausschließlich das fertige Grün, sondern erläutern Sie Wege, Aufenthaltsbereiche und andere tatsächlich bearbeitete Teile. Die Struktur der Website kann größere Projekte mit einzelnen Leistungen verbinden. So lassen sich etwa Terrassenarbeiten oder Pflanzungen genauer erklären, ohne den Zusammenhang des gesamten Grundstücks zu verlieren.

Pflegeangebote nach Rhythmus und Flächentyp ordnen

Wer Pflegeleistungen sucht, fragt eher nach wiederkehrenden Aufgaben, Zuständigkeit und Abstimmung. Benennen Sie, welche Flächen Sie betreuen und ob einzelne Einsätze oder regelmäßige Vereinbarungen möglich sind. Privatgärten, gewerbliche Außenanlagen und gemeinschaftlich genutzte Flächen können unterschiedliche Ansprechpartner haben. Erklären Sie den angebotenen Umfang, statt pauschal eine vollständig sorgenfreie Betreuung zu versprechen. Bei saisonalen Arbeiten sollten aktuelle Annahmemöglichkeiten und Kontaktwege gepflegt werden können. Eine starre Buchungsfunktion ist nur dann passend, wenn Leistung, Zeitbedarf und Einsatzgebiet ausreichend klar definiert sind. Andernfalls ist eine vorbereitete Anfrage meist der bessere erste Schritt.

Projektbilder mit der Entwicklung der Fläche verbinden

Außenanlagen verändern sich im Verlauf eines Projekts und über die Jahreszeiten. Nutzen Sie diese Entwicklung zur Erklärung, kennzeichnen Sie aber unterschiedliche Aufnahmezeitpunkte. Ein fertiger Garten im Sommer ist kein unmittelbarer Vergleich zu einer Baustellenaufnahme im Winter. Beschreiben Sie, welche Bereiche neu angelegt oder erhalten wurden und was Ihr Betrieb ausgeführt hat. Bei der Auswahl und Bearbeitung Ihrer Fotos sollte die räumliche Orientierung erhalten bleiben. Große Luftaufnahmen allein zeigen oft zu wenig von der tatsächlichen Nutzung. Ergänzen Sie deshalb passende Ansichten auf Wege, Übergänge und Aufenthaltsbereiche, sofern solche Aufnahmen vorhanden und zur Veröffentlichung freigegeben sind.

Anfragen nach Grundstück und Zugänglichkeit vorbereiten

Für Gestaltungsprojekte helfen Arbeitsort, ungefähre Flächengröße, gewünschte Nutzung und eine Beschreibung des vorhandenen Zustands. Fragen Sie außerdem nach Informationen, die Ihren nächsten Schritt tatsächlich beeinflussen, etwa Zugängen zum Grundstück oder vorhandenen Planunterlagen. Bei Pflegeanfragen sind Flächentyp und gewünschter Rhythmus meist wichtiger als ein gestalterisches Wunschbild. Fotos können freiwillig ergänzt werden. Vermeiden Sie ein Formular, das Kunden zu technischen Einschätzungen zwingt. Es sollte die Besichtigung vorbereiten und nicht ersetzen. Auch die Auswahl eines Zeitraums ist zunächst ein Wunsch. Eine verbindliche Einsatzplanung gehört in die anschließende Abstimmung mit Ihrem Betrieb.

Saisonale Inhalte ohne dauernde Umbauten pflegen

Überlegen Sie, welche Angaben wirklich regelmäßig wechseln: erreichbare Ansprechpartner, Annahme bestimmter Arbeiten oder neue Projektbeispiele. Solche Informationen sollten sich an einer klar definierten Stelle ändern lassen. Mehrere gleichzeitig gepflegte Hinweise auf Startseite, Unterseiten und Bildern führen schnell zu Widersprüchen. Für die Betreuung der Website können technische Aufgaben vereinbart werden; die inhaltliche Aktualität benötigt zusätzlich eine verantwortliche Person im Betrieb. Ein umfangreicher Saisonkalender ist keine Pflicht. Wenn für laufende Beiträge wenig Zeit bleibt, ist eine dauerhaft verständliche Leistungsstruktur meist nützlicher als ein Bereich mit alten Meldungen und unklaren Terminen.

Den Umfang der Erstellung aus Ihren Projekten ableiten

Die Kosten einer GaLaBau-Website werden unter anderem durch Leistungsvielfalt, Projektumfang und vorhandenes Bildmaterial beeinflusst. Eine ausführliche Darstellung von Planung und Ausführung benötigt andere Inhalte als eine kompakte Seite für Pflegearbeiten. Zusätzliche Funktionen wie umfangreiche Downloads oder Bewerbungswege sollten einzeln beschrieben werden. Bereiten Sie eine Liste typischer Anfragen und eine Auswahl eigener Arbeiten vor. Prüfen Sie im Entwurf, ob beide Besuchergruppen ihren Weg finden: Kunden mit einer neuen Gestaltungsidee und Auftraggeber für wiederkehrende Pflege. Eine Projektanfrage an PEMKO kann diese Schwerpunkte benennen und zeigen, welche Inhalte bereits vorliegen. Daraus entsteht ein nachvollziehbarer Aufbau statt einer austauschbaren Gartenbroschüre.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir Ihre Website.

Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.

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Aktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber

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