Branchenratgeber

Webseite für Gastronomie

Ein Leitfaden für Gastronomiebetriebe mit mehreren Angeboten: Besuch, Speisen, Veranstaltungen, Standorte und Zuständigkeiten verständlich verbinden.

Restaurant mit gedeckten Tischen und Sitzplätzen
Symbolbild · Foto: Rachel Claire / Pexels
Przemyslaw Martyna · PEMKO4 Min. Lesezeit
Inhalt dieses Ratgebers

Gastronomie umfasst sehr unterschiedliche Situationen. Ein Betrieb kann tagsüber Mittagstisch anbieten, abends Gäste empfangen und zusätzlich Feiern ausrichten. Für Besucher darf daraus keine unübersichtliche Website werden. Wer eine Webseite für die Gastronomie erstellen lassen möchte, sollte zuerst die Wege der Gäste betrachten: Welche Information wird kurz vor einem Besuch gebraucht, welche Entscheidung wird mehrere Tage vorbereitet und welche Anfrage benötigt ein persönliches Gespräch? Diese Trennung hilft besonders Betrieben mit mehreren Angeboten, Bereichen oder Standorten.

Die wichtigsten Gästefragen zuerst beantworten

Auf der Startseite müssen Gäste erkennen, welcher Betrieb sie erwartet, wo er liegt und wann ein Besuch möglich ist. Die aktuelle Karte, Kontaktmöglichkeiten und gegebenenfalls ein Reservierungsweg sollten direkt erreichbar sein. Zusätzliche Angebote wie Veranstaltungen oder Außer-Haus-Leistungen folgen mit einer eindeutigen Bezeichnung. Vermeiden Sie einen Einstieg, der zunächst nur Atmosphäre zeigt und praktische Informationen weit nach unten verschiebt. Beim Webdesign für Ihren Gastronomiebetrieb gehören mobile Lesbarkeit und kurze Wege zur Karte zu den grundlegenden Entscheidungen. Gäste nutzen die Seite häufig unterwegs und haben eine konkrete Frage.

Mehrere Zeiten müssen klar bezeichnet sein

Öffnungszeiten, Küchenzeiten, Frühstück, Mittagstisch und Abholung können voneinander abweichen. Stellen Sie diese Angaben nicht als eine einzige unkommentierte Tabelle dar. Eine verständliche Beschriftung verhindert, dass Gäste eine noch geöffnete Tür mit einem verfügbaren Speisenangebot verwechseln. Legen Sie außerdem fest, wo Feiertage, Betriebsferien und kurzfristige Änderungen gepflegt werden. Ein Hinweis sollte ein eindeutiges Datum haben und anschließend wieder entfernt werden. Bei mehreren Standorten benötigt jeder Standort seine eigenen Angaben. Ein gemeinsamer Kontaktbereich reicht nur, wenn auch die tatsächliche Bearbeitung aller Anfragen dort stattfindet.

Karten als gepflegte Inhalte behandeln

Eine Speisekarte sollte auf kleinen Bildschirmen ohne ständiges Vergrößern lesbar sein. Kategorien, Bezeichnungen, Preise und ergänzende Angaben müssen zusammenpassen. Eine zusätzliche PDF kann sinnvoll sein, sollte aber nicht die einzige nutzbare Darstellung bilden. Klären Sie intern, welche Version verbindlich gepflegt wird und wer Änderungen übernimmt. Angaben zu Zutaten, Allergenen und weiteren relevanten Merkmalen benötigen fachlich verlässliche Grundlagen; die Website-Gestaltung ersetzt diese Prüfung nicht. Die abgestimmte Aufbereitung digitaler und gedruckter Karten kann Teil des Grafikdesigns sein, damit bei Änderungen keine widersprüchlichen Fassungen weiterverwendet werden.

Kontaktwege nach Anliegen unterscheiden

Eine Tischanfrage, eine Rückfrage zu Speisen und die Planung einer größeren Feier sollten nicht gleich behandelt werden. Benennen Sie für jeden Weg, was Gäste erwarten können. Ein Formular, das eine Anfrage absendet, darf keine bestätigte Buchung anzeigen. Eine telefonische Bestellung darf nicht als Onlinebestellung beworben werden. Wenn externe Dienste eingebunden werden, prüfen Sie den gesamten Ablauf auch auf dem Smartphone. Zusätzliche Werkzeuge sind nur dann hilfreich, wenn sie zu Ihren Arbeitsabläufen passen und Anfragen während des Betriebs zuverlässig bearbeitet werden können.

  • Kurze Rückfragen mit einem klaren Kontaktweg versehen.
  • Besuchsplanung und größere Veranstaltungen getrennt anfragen lassen.
  • Bestätigungen sprachlich eindeutig formulieren.
  • Zuständige Mitarbeitende für jeden Eingang festlegen.

Standorte und Angebote nicht doppelt erzählen

Bei mehreren Filialen braucht es je Standort vor allem eigene praktische Angaben, passende Fotos und tatsächlich abweichende Angebote. Die Geschichte des Betriebs muss nicht auf jeder Unterseite wiederholt werden. Vermeiden Sie ebenso mehrere nahezu gleiche Texte für Restaurant, Feier und Catering, wenn sich dahinter unterschiedliche Abläufe verbergen. Für die Suchmaschinenoptimierung ist eine klare Zuordnung von Standort und Angebot sinnvoll. Schreiben Sie über die Fragen, die Gäste wirklich stellen: Zugang, Sitzbereiche, Ausrichtung einer Feier oder Verfügbarkeit bestimmter Angebote. Beantworten Sie nur, was Sie für Ihren Betrieb sicher bestätigen können.

Vor dem Start Verantwortung und Aufwand festlegen

Der Aufwand einer Gastronomie-Website hängt stärker von Kartenpflege, Standorten und Buchungsabläufen ab als von der bloßen Zahl schöner Bilder. Sammeln Sie vorab aktuelle Karten, freigegebene Fotos, korrekte Kontaktdaten und abweichende Zeiten. Bestimmen Sie eine zuständige Person für Änderungen und testen Sie einen vollständigen Anfrageweg mit dem Team. Für eine Website-Anfrage für Ihren Gastronomiebetrieb ist eine Liste Ihrer unterschiedlichen Angebote hilfreich. Daraus kann ein Aufbau entstehen, der Gästen praktische Entscheidungen erleichtert und im laufenden Betrieb tatsächlich betreut werden kann.

Ihr nächster Schritt

Besprechen wir Ihre Website.

Welche Leistungen bieten Sie an? Was soll ein Besucher auf Ihrer Website erledigen können? Mit diesen Angaben beginnt die Planung.

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Aktualisiert am 18.09.2026 · Weitere Ratgeber

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